Dreieinhalb Stunden anstehen für die Dauerkarten, bei Temperaturen von 30 Grad im Schatten, den es aber kaum an der Geschäftsstelle gab. Dafür den Lärm von der B1 samt Benzingestank. Der BVB verlangt seinen Fans tatsächlich wahre Liebe und eine Menge Geld ab. Die Dauerkartenausgabe wurde gegenüber den Vorjahren geändert. Es gibt verschiedene "Pakate" die einem angeboten werden. Zunächst kann man als Dauerkarteninhaber die Bundesligaheimspiele ordern. Dann gibt es, sofern man eine Dauerkarte mit Option hat, die Champions-League-Heimspiele zu erwerben. Wenn man die Option zieht, dann darf man zunächst die drei Gruppenspiele mit bezahlen. Denn es steht ja fest, dass der BVB diese bestreitet. Nur wann die Heimspiele statt finden und gegen wen, das steht noch nicht fest. Man kauft also die Katze im Sack. Sollte Dortmund weiter kommen, dann werden einem die Beträge für die entsprechenden Tickets vom Bankkonto abgezogen. Diese Verpflichtung ist man natürlich mit der Buchung des Pakets "Inernational" eingegangen. Als drittes Paket konnte man dann noch die Heimspiele im Rahmen des DFB-Pokals buchen. Ob das überhaupt zum Tragen kommt wird man sehen. Die Einzugsermächtigung hat der BVB schon. Sicher ist sicher!
Bisher war das mit der Option etwas anders. Man konnte von Spiel zu Spiel entscheiden, ob man seine Option wahrnimmt. Aber das geht aus organisatorischen Gründen nicht mehr, so der BVB.
Dazu ein User im Westline-Forum:
"Auch eine Sache, die der Erfolg mit sich bringt. Kompliziertere und unfreundlicheres Verhalten der Ticketabteilung. Sie sind ja nicht auf den einzelnen angewiesen. Ein weiterer Baustein neben Abzockhotline und Versandabzocke."
Ich lasse das mal so unkommentiert so stehen. Fest steht aber, dass das Zeitfenster für die Dauerkarteneinlösung deutlich verkürzt wurde. Das hat auch zu den langen Warteschlangen beim Ticketverkauf geführt. Das kann man mit Sicherheit auch kundenfreundlicher abwickeln. Zwar kommt der BVB so schneller an sein Geld. Doch wer dreieinhalb Stunden angestanden hat, wird dazu seine eigene Meinung haben. Natürlich kann man das Ganze auch auf dem Postweg abwickeln. Nicht Wenige halten diesen Weg aber nicht für 100 % sicher. Ich auch nicht. Finde ich doch häufiger Sachen im Briefkasten, die nicht für mich bestimmt sind. Andersherum funktioniert es ebenso (nicht).
Man kann alldem entgegen halten, dass alles freiwillig ist. Stimmt! Unschön bleiben verschiedene Dinge gleichwohl.
Vielleicht sind die ganzen Umstände des Profifußballs der Grund, warum ich die Frauen-WM derzeit so unbeschwert genieße. Nicht nur, dass dort weder Bayern noch Schalker angefeuert werden müssen. Das Ganze drum herum ist vom Profit noch deutlich unbefleckter. Und die Mädels spielen einen herzerfrischenden Fußball.
Dienstag, 28. Juni 2011
Samstag, 21. Mai 2011
Zweimal Post vom BVB
Gerade mal vor einer Woche wurde die Meisterschale übergeben und in einer gigantischen Fete angemessen bejubelt. Wer denkt, der Deutsche Meister macht jetzt Urlaub, der irrt. In der zurückliegenden Woche gab es zweimal Post vom BVB. Zunächst mit Werbung für eine natürlich limitierte Meister-Sonderedition einer Automarke. Und heute war ein "Meisterkatalog 2011" im Briefkasten: Meister-T-Shirts, Meisterschals, Meisterfeuerzeuge, Meisterwimpel, Meisterschale (echt Blech), Meisterwimpel, Meisterschokolade, Meisterpostkarten. Alles was das BVB-Herz begehrt kann man kaufen. Hoffentlich reicht hinterher das Geld noch für die neuen Dauerkarten. Dazu wird es in den nächsten Tagen auch noch Post geben. So ist das halt: man muss das Eisen schmieden solange es noch heiß ist.
Montag, 16. Mai 2011
Montag, 9. Mai 2011
Nuri Sahin - Ein Schnäppchen für Real Madrid
Auch wenn Nuri Sahin und sein Berater sich in den letzten Wochen noch geziert haben. Die Spatzen pfiffen es längst von allen Dächern. Jetzt ist der Wechsel zu Real Madrid öffentlich gemacht. Die Verlockungen des großen Geldes waren unwiderstehlich. Das sind die Gesetze des Profifußballes.Sentimentalitäten haben da kein Platz. Denn worum sollte es bei dem Wechsel sonst gehen, wenn nicht ums Geschäft. Der BVB ist Meister und spielt in der Champions League. Madrid wird in dieser Saison nicht Meister, aber die Champions League ist gesichert. Der BVB hat eine junge Mannschaft, in der der Zusammenhalt zumindest in dieser Saison sehr groß war. So etwas ist im Profifußball die seltene Ausnahme. Real Madrid kann sich sicher die teuersten Spieler der Welt zusammenkaufen. Ob das aber gleichzusetzen ist mit dem Zusammenhalt in Dortmund? Der BVB spielt in einem stimmungsvollen Stadion, im Schnitt vor mehr als 79.000 Zuschauern. Das ist auch von Real nicht ansatzweise zu toppen.
In Madrid bekommt Nuri Sahin einen langfristigen Vertrag mit einem Gehalt, welches in Dortmund nicht möglich ist. Es würde den Gehaltsrahmen sprengen und nachvollziehbar Begehrlichkeiten der anderen Spieler wecken. Insoweit kann Borussia Dortmund da auch nicht gegen halten.
Kein Vorwurf an Nuri Sahin. Er ist Profifußballer. Einen 6-Jahresvertrag über 15 Millionen Euro kann niemand ablehnen. Nicht der Spieler ist unmoralisch, das Angebot ist es. Mit einer Ablöse von 10 Millionen Euro, die sich aus einer Ausstiegsklausel im Vertragsverhältnis in Dortmund ergibt, ist Real bestens bedient.
Nuri Sahin hat einen großen Anteil an der Meisterschaft des BVB. Dafür verdient er Anerkennung und Respekt.
Montag, 2. Mai 2011
Samstag, 30. April 2011
BVB: Deutscher Fußballmeister 2011
Orkanartiger Jubelstürme, überschäumende Freude, unbeschreibliche Glücksmomente. Wer will das in Worte fassen, wenn der eigene Verein Fußballmeister ist? Man muss dabei gewesen sein. Man muss die Spiele dieser Saison gesehen haben, um die Leistung dieser jungen Mannschaft halbwegs zu begreifen. Und die Freude potentiert sich, wenn man die letzten 15 Jahre des BVB im Stadion miterlebt hat. Der Gipfel im europäischen Fußball 1997, gegen Juventus Turin in München, dann sogar der Weltpokal. 2001/2002 wieder die Deutsche Meisterschaft mit dem "Endspiel" am letzten Spieltag gegen Werder Bremen. Koller und Everthon erzielten die Dortmunder Tore. Dann der tiefe Fall in den Jahren darauf. Fast die finanzielle Pleite und das Aus.
Niemand den man ernst nimmt hätte am Anfang der Saison den jetzigen Erfolg vorhergesagt. Dann zog der BVB der Konkurrenz auf und davon, spielte einen großen Punktevorsprung heraus. Der war in den letzten Spieltagen zusammengescholzen. Die Spannung und der Druck waren gestiegen. Das jetzt noch verspielen und wir wären die Lachnummer der Nation gewesen.
Das Spiel gestern gegen Nürnberg, die bis zur BVB-Führung stark aufspielten, teilweise den größeren Spielanteil hatten. Barrios und Lewandowski schossen Dortmund die Halbzeitführung heraus. Das Stadion brodelte und kochte. In Köln stand es gegen Leverkusen zur Halbzeit noch unentschieden, das wäre es doch schon. Als die die Kölner in Führung gingen, sprach sich das im Dortmunder Stadion mit rasender Geschwindigkeit herum. Dann die bestätigende Lautsprecherdurchsage. Jetzt gab es auf den Rängen fast kein Halten mehr. Kollektiver Wahnsinn, den man nicht beschreiben kann. Das 2:0 in Köln. Gibt es noch eine Steigerung zu Wahnsinn? Das Spiel gegen Nürnberg wurde auf den Rängen zur Randbegleitung. Der Schlusspfiff und die unendliche Jubelfeier.Mehr geht einfach nicht.
Mehr Bilder und Videos in Kürze!
Niemand den man ernst nimmt hätte am Anfang der Saison den jetzigen Erfolg vorhergesagt. Dann zog der BVB der Konkurrenz auf und davon, spielte einen großen Punktevorsprung heraus. Der war in den letzten Spieltagen zusammengescholzen. Die Spannung und der Druck waren gestiegen. Das jetzt noch verspielen und wir wären die Lachnummer der Nation gewesen.
Das Spiel gestern gegen Nürnberg, die bis zur BVB-Führung stark aufspielten, teilweise den größeren Spielanteil hatten. Barrios und Lewandowski schossen Dortmund die Halbzeitführung heraus. Das Stadion brodelte und kochte. In Köln stand es gegen Leverkusen zur Halbzeit noch unentschieden, das wäre es doch schon. Als die die Kölner in Führung gingen, sprach sich das im Dortmunder Stadion mit rasender Geschwindigkeit herum. Dann die bestätigende Lautsprecherdurchsage. Jetzt gab es auf den Rängen fast kein Halten mehr. Kollektiver Wahnsinn, den man nicht beschreiben kann. Das 2:0 in Köln. Gibt es noch eine Steigerung zu Wahnsinn? Das Spiel gegen Nürnberg wurde auf den Rängen zur Randbegleitung. Der Schlusspfiff und die unendliche Jubelfeier.Mehr geht einfach nicht.
Mehr Bilder und Videos in Kürze!
Samstag, 23. April 2011
Entscheidung erst am letzten Spieltag?
Das Spiel gegen die kleine Borussia aus Gladbach ist mit 0:1 vergeigt. Frohe Ostern! Die Ostereier bleiben dem BVB-Fan fast im Halse stecken. Es hilft nichts, dass Dortmund wieder einmal total überlegen spielte, die deutlich größeren Spielanteille hatte, 6 zu 24 Torchancen herausholte, zweimal die Latte beziehungsweise den Pfosten traf (zweiundwanzigmal schon in dieser Saison). Auch die Unterstützung durch mehr als 20.000 BVB-Anhänger half in Gladbach nichts. Da Leverkusen erwartungsgemäß gewonnen hat, ist der Vorsprung auf fünf Punkte geschmolzen. Das bei noch drei ausstehenden Spielen. Jetzt folgt das Heimspiel gegen in dieser Saison sehr starke Nürnberger: schwer. Dann kommt das letzte Auswärtsspiel gegen Werder Bremen, die sich mit dem Sieg gegen St. Pauli den Klassenerhalt gesichert haben. Das wird noch schwerer. Wenn Leverkusen seine Spiele in Köln und gegen Hamburg gewinnt, womit zu rechnen ist, da beide Gegner von der Rolle sind. Dann wird es eng. Holt Borussia nur einen Punkt in den beiden nächsten Spielen, dann wäre man vor dem letzten Saisonspiel punktegleich mit Leverkusen. Dann käme es zum großen Finale. Es kann aber noch schlechter kommen, wenn der BVB die nächsten beiden Spiele verliert. Dann könnte Leverkusen mit einem Punkt Vorsprung zum letzten Spiel nach Freiburg fahren. Das wäre ganz schlecht. Es kann natürlich alles ganz anders laufen. Dortmund haut Nürnberg weg und holt mindestens einen Punkt in Bremen und wäre damit Meister. Und so darf man spekulieren und die Punkte bis zum nächsten Spieltag hin- und herschieben. Muss man sich darüber beschweren? Bayern München und Schalke 04 haben zum Glück solche Sorgen nicht. Eines steht fest: in (spätestens) drei Wochen sind wir alle schlauer.
Donnerstag, 21. April 2011
31. Spieltag
Nach meiner Prognose wird die Meisterschaft nicht schon an diesem Wochenende entschieden. Leverkusen wird sicher die Punkte gegen Hoffenheim holen. Und in Gladbach wird es einen heißen Tanz für den BVB geben. Gladbach, schon fast abgestiegen, wird das allerletzte versuchen, um zu punkten. Hier mal mein Spieltagtipp:
Frankfurt - Bayern 0 : 3
Pauli - Bremen 1 : 2
Gladbach - BVB 1 : 2
Stuttgart - HSV 1 : 1
Nürnberg - Mainz 2 : 1
Leverkusen - Hoffh. 2 : 0
Wolfsburg - Köln 2 : 1
Freiburg - Hannover 1 : 1
Schalke - Lautern 3 : 1
Frankfurt - Bayern 0 : 3
Pauli - Bremen 1 : 2
Gladbach - BVB 1 : 2
Stuttgart - HSV 1 : 1
Nürnberg - Mainz 2 : 1
Leverkusen - Hoffh. 2 : 0
Wolfsburg - Köln 2 : 1
Freiburg - Hannover 1 : 1
Schalke - Lautern 3 : 1
Mittwoch, 20. April 2011
Dede-Trikot und Meisterschale ausverkauft

Wer in Dortmund sein Trikot mit dem Namenszug "Dede" und die dazugehörige Nummer "17" versehen lassen möchte hat wohl Pech gehabt. Die gibt es nicht mehr. In den letzten Wochen gab es dazu nochmals eine gesteigerte Nachfrage. Jetzt ist das vergriffen. Gestern gab es zum Schluss noch die "17" und "Dede" in Kindergröße. Doch auch da ist jetzt nichts mehr zu machen.
Auch die "Meisterschale" aus Pappe oder Plastik ist aktuell nicht mehr zu bekommen. Jedenfalls nicht in Dortmund. Anders im Online-Shop von Bayern München. Da werden Exemplare noch für 8 Euro angeboten. Unüberwindbares Hindernis für BVB-Fans: Auf der Rückseite befindet sich das Emblem der Münchner. Nein danke! So hat Bayern jetzt zwar koan Titel, aber genügend Plastikschalen und seit eben auch den echten Gelsenkirchener Manuel Neuer für`s Tor.
Kartenverlosung: Absagen sind jetzt raus!
Wer noch ein Fünckchen Hoffnung hatte doch noch eine Karte für das letzte Saisonheimspiel des BVB gegen Eintracht Frankfurt ergattern zu können hat jetzt vom BVB per Email die trautige Gewissheit, dass daraus nichts wird.
400.000 Anfragen bei vielleicht 20.000 zur Verfügung stehenden Karten, da braucht es schon eine gehörige Portion Glück, um zum Zuge zu kommen. Nur der 6-er beim Lotto ist noch wesentlich unwahrscheinlicher.
Die Absage erfolgt(e) mit folgendem Text:
"Lieber Karteninteressent, lieber Fan von Borussia Dortmund,
>
>über 400.000 Anfragen sind bei uns eingegangen für die Ticketverlosung
>zum letzten Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am 14. Mai.
>
>Wir möchten uns für Ihr Interesse und Engagement herzlich bedanken!
>
>Leider war Ihr Los um die Vergabe der Karten nicht erfolgreich. Wir
>hoffen, dass Sie den letzten Spieltag dennoch in einer emotionalen und
>intensiven Atmosphäre verfolgen können und Sie dem BVB für den Endspurt
>um die Deutsche Meisterschaft die Daumen drücken!
>
>Im Namen unserer Mannschaft finden Sie beigefügt einen Gruß von Neven
>Subotic.
>
>http://www.meinBVB.de/gruss_von_neven
>
>
>Schwarzgelbe Grüße"
400.000 Anfragen bei vielleicht 20.000 zur Verfügung stehenden Karten, da braucht es schon eine gehörige Portion Glück, um zum Zuge zu kommen. Nur der 6-er beim Lotto ist noch wesentlich unwahrscheinlicher.
Die Absage erfolgt(e) mit folgendem Text:
"Lieber Karteninteressent, lieber Fan von Borussia Dortmund,
>
>über 400.000 Anfragen sind bei uns eingegangen für die Ticketverlosung
>zum letzten Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt am 14. Mai.
>
>Wir möchten uns für Ihr Interesse und Engagement herzlich bedanken!
>
>Leider war Ihr Los um die Vergabe der Karten nicht erfolgreich. Wir
>hoffen, dass Sie den letzten Spieltag dennoch in einer emotionalen und
>intensiven Atmosphäre verfolgen können und Sie dem BVB für den Endspurt
>um die Deutsche Meisterschaft die Daumen drücken!
>
>Im Namen unserer Mannschaft finden Sie beigefügt einen Gruß von Neven
>Subotic.
>
>http://www.meinBVB.de/gruss_von_neven
>
>
>Schwarzgelbe Grüße"
Sonntag, 17. April 2011
DEUTSCHER MEISTER WIRD NUR DER BVB
Den SC Freiburg über weite Strecken an die Wand gespielt, 8 Punkte Vorsprung vor Leverkusen und nur noch 4 Spieltage. Wer mag an der Meisterschaft noch zweifeln? Rein rechnerisch fehlen zwar noch 4 Punkte. Doch das entscheidende Argument ist die Art und Weise wie diese Dortmunder Mannschaft Fußball spielt: von der durchdachten Spielanlage, technisch brilliant, vom Einsatz her und vom Läuferischen unübertroffen, einfach nur geil. Auch gestern beim 3:0 gegen Freiburg gab`s Pässe und Kombinationen zum Zungeschnallen. Bei einer solchen Spilkunst ist die sensationelle Stimmung im Stadion nur zu verständlich. Und als dann in der 82 Spielminute Dede eingewechselt wird, keine die Emotionen keine Grenzen mehr. Oh wie ist das schön!!!
Freitag, 15. April 2011
Meisterschaft auf der Zielgeraden
Der 30. Spieltag. Leverkusen spielt in München. Keine unlösbare Aufgabe, zumal Robben und Badstuber (beide gesperrt) und möglicherweise auch Schweinsteiger (verletzt) ausfallen. Kann man den Bayern die Daumen drücken??? Ausnahmsweise. Doch letztlich kommt es darauf an, dass der BVB selbst die drei Punkte gegen die beachtlich guten Freiburger holt. Sollte es bei den bisher fünf Punkten Vorsprung bleiben, dann hätte sich die Situation für Dortmund weiter verbessert, denn es ist dann ein Vorsprung für einen Spieltag weniger. Sollte der Vorsprung auf acht Punkte ausgebaut werden, ja dann wäre das schon fast eine kleine Vorentscheidung. Ansonsten wird es eng.
Ich oute mich mal mit meinem Spieltagtipp:
Bremen - Schalke 1 : 1
Bayern - Leverk. 2 : 1
Köln - Stuttgart 1 : 1
Hoffenheim - Frankf. 2 - 1
Mainz - Gladbach 2 - 1
BVB - Freiburg 1 : 0
HSV - Hannover 2 - 1
Lautern - Nürnb. 2 - 1
Wolfsburg - Pauli 2 : 0
Ich oute mich mal mit meinem Spieltagtipp:
Bremen - Schalke 1 : 1
Bayern - Leverk. 2 : 1
Köln - Stuttgart 1 : 1
Hoffenheim - Frankf. 2 - 1
Mainz - Gladbach 2 - 1
BVB - Freiburg 1 : 0
HSV - Hannover 2 - 1
Lautern - Nürnb. 2 - 1
Wolfsburg - Pauli 2 : 0
Dienstag, 12. April 2011
Kartenverlosung für das letzte Heimspiel des BVB
Laut BVB-Homepage gibt es 396.064 Kartenwünsche für das Saisonfinale gegen Frankfurt. Die Bestellaktion ist inzwischen abgeschlossen. Mit einem speziellen Softwareprogramm sollen jetzt Doppelbestellungen aussortiert werden. Tatsächlich haben viele Interessenten vermutlich Freunde und Bekannte aktiviert, um die Aussichten zu vergrößern,an die heiß begehrten Tickets zu bekommen. Es dürfte um knapp 20.000 "Restkarten" gehen. Mal sehen, was der Schwarzmarkt für Blüten treibt. Es gibt ja offensichtlich immer einige Spezialisten, die es schaffen an Karten zu kommen, um dann bei ebay Wucherpreise zu erzielen. Vor dem letzten Heimspiel bei der Meisterschaft 2002 wurden einzelne Karten für mehrere 100 Euro angeboten. In diesem Jahr dürften neue Rekordmarken erreicht werden. Bin ich froh, dass ich meine Dauerkarte habe, die auch für das letzte Heimspiel unverkäuflich ist!!!
Samstag, 9. April 2011
BVB in Hamburg gegen den HSV
29. Spieltag. Jetzt steigt die Spannung von Spieltag zu Spieltag. Und wenn ich auch nicht auswärts dabei sein kann, dann sitze ich doch jetzt am Computer und verfolge das Spiel im Internet über "netradio". Außerdem ist der Videotext im Fensehen eingeschaltet um auch die anderen Spielergebnisse akuell zu bekommen.
Wir tippen auf der Arbeit jeden Spieltag. In dieser Saison bin ich ein lausiger Tipper.
Hier meine Tipps für den 29. Spieltag:
HSV : BVB 1 : 1
Nürnberg : Bayern 1 : 2
Frankfurt : Bremen 1 : 3 ---Ergebnis: 1 : 1
Schalke : Wolfsburg 2 : 1
Hannover : Mainz 1 : 1
Freiburg : Hoffenheim 1 : 1
Gladbach : Köln 2 : 1
Stuttgart : K`lautern 2 : 1
Leverkusen : Pauli 3 : 0
5 Minuten noch, dann geht es los.
____________________________________
16.13 Uhr 1:0 für HSV durch Elfmeter; kurz vor der Halbzeit, Mist. Gleich danach noch eine dicke Chance für Hamburg.
Noch vor der Pause eine Chance für den BVB nach Vorarbeit durch Mario Götze.
______________________________________
In der 60. Minute kommt Kuba für Lewandowski; vom Spielverlauf hat der BVB wohl Chancen; aber bisher eben kein Tor. Man hört im Hintergrund der Berichterstattung überwiegend BVB-Fans.
___________________________________________________
64. Spielminute: Pfosten durch Pystczek: Sch...ade!
Jetzt auch noch Latte, 75 Minute, nochmals Sch...ade!
HSV in den letzten 12 Minuten nur noch zu Zehnt!
Das Spiel plätschert vor sich hin - die Zeit läuft uns davon. Das hört sich nicht gut an.
____________________________________________________
Nachspielzeit noch 3 Minuten.
Toooor!!!!"!"
1 : 1 Schluss!
Ein Punkt in Hamburg, ist vielleicht gar nicht so schlecht.
Leverkusen wird am Sonntag gegen St. Pauli gewinnen. Dann sind es noch 5 Punkte Vorsprung. Das kostet noch Nerven!!!
Wir tippen auf der Arbeit jeden Spieltag. In dieser Saison bin ich ein lausiger Tipper.
Hier meine Tipps für den 29. Spieltag:
HSV : BVB 1 : 1
Nürnberg : Bayern 1 : 2
Frankfurt : Bremen 1 : 3 ---Ergebnis: 1 : 1
Schalke : Wolfsburg 2 : 1
Hannover : Mainz 1 : 1
Freiburg : Hoffenheim 1 : 1
Gladbach : Köln 2 : 1
Stuttgart : K`lautern 2 : 1
Leverkusen : Pauli 3 : 0
5 Minuten noch, dann geht es los.
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16.13 Uhr 1:0 für HSV durch Elfmeter; kurz vor der Halbzeit, Mist. Gleich danach noch eine dicke Chance für Hamburg.
Noch vor der Pause eine Chance für den BVB nach Vorarbeit durch Mario Götze.
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In der 60. Minute kommt Kuba für Lewandowski; vom Spielverlauf hat der BVB wohl Chancen; aber bisher eben kein Tor. Man hört im Hintergrund der Berichterstattung überwiegend BVB-Fans.
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64. Spielminute: Pfosten durch Pystczek: Sch...ade!
Jetzt auch noch Latte, 75 Minute, nochmals Sch...ade!
HSV in den letzten 12 Minuten nur noch zu Zehnt!
Das Spiel plätschert vor sich hin - die Zeit läuft uns davon. Das hört sich nicht gut an.
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Nachspielzeit noch 3 Minuten.
Toooor!!!!"!"
1 : 1 Schluss!
Ein Punkt in Hamburg, ist vielleicht gar nicht so schlecht.
Leverkusen wird am Sonntag gegen St. Pauli gewinnen. Dann sind es noch 5 Punkte Vorsprung. Das kostet noch Nerven!!!
Samstag, 2. April 2011
Ole Dede

Nach dem vereitelten Sprengstoffanschlag auf das Stadion oder auf das Umfeld, wurde dann am Samstag vor ausverkaufter Hütte mit mehr als 80.000 Zuschauern doch noch Fußball gespielt. 14 Tage waren seit dem Frustspiel gegen Mainz vergangen. Der BVB hatte da wirklich nicht geglänzt. Und irgendwie ist man ja auch schon verwöhnt durch viele sehr gute Spiele. Die Stimmung auf der Südtribüne war mit Spielbeginn endlich mal wieder super, so als ob alle begriffen hätten, dass man noch einmal richtig Gas geben musste. Von Anfang an gab es leidenschaftliche Unterstützung für die Mannschaft. Der Tabellendritter aus Hannover war kein Kanonenfutter. Nur mühsam erarbeitete sich der BVB eine leichte Überlegenheit. Eine echte Dominanz war das aber eher nicht. Es gab einige Torchancen in Hälfte eins. Die beste vergab Barrios freistehend. Unfassbar! Hannover war nicht schlecht, aber nicht wirklich gefährlich, jedenfalls aus der Sicht von der Südtribüne.
Die zweite Halbzeit sollte turbulent werden. Schock gleich zu Beginn. Hannover erzielt gleich zu Beginn das überraschende 0:1 vor der Südtribüne. Die Niedersachsen konnten vor dem Dortmunder Tor ungehindert kombinieren und aus kürzester Entfernung schlug der Ball ins Netz ein. Mitten ins Herz der BVB Fans. Die Dortmunder Abwehr sah da sehr schlecht aus. Auweia! Und was jetzt folgte nennt man wohl einen günstigen Spielverlauf. Nur kurz nach dem Rückstand erfolgte nämlich der Ausgleich durch Mario Götze. Der setzte sich gegen mehrere Gegenspieler technisch gekonnt durch. Dem Frust folgte jetzt unbeschreiblicher Jubel beim Dortmunder Anhang. Wer meinte, die Stimmung sei nicht mehr zu toppen, wurde nur wenige Minuten später eines Besseren belehrt. Lucas Barrios erzielte per Kopf die Führung. Ein Jubel wie ein Orkan, das Stadion erzitterte. Worte reichen nicht aus, man muss so etwas erlebt haben. Jetzt dominierte Dortmund. Hannover schien eingeschüchtert und spätestens als Lucas Barrios das 3:1 nachlegte, hatten sie sich ergeben. Nach dem Tor hielt es selbst Roman Weidenfeller nicht mehr in sein Tor. Er sprintete 100 Meter bis in den Straufraum vor der Nordtribüne um mitzufeiern. War das jetzt schön bis zum Abpfiff des Schiedsrichters. Aber zuvor machte Kevin Großkreuz nach einem Zuckerpass von Lucas Barrios das 4:1. "Wir sind alle Dortmunder Jungs", erschallte es von der Südtribüne und auch die Mädels sangen das jetzt mit.
Abpfiff und weiterfeiern. Im Mittelpunkt Leonardo Dede, der ja leider nur noch Ersatzspieler ist. Seitdem bekannt ist, dass er nach 13 Jahren den BVB verlässt, gibt es die nicht enden wollenden Sprechchöre "Ole Dede", vor dem Spiel mit dem Einlaufen der Mannschaft und nach dem Spiel erneut. Wahre Liebe im Profofussball? Hier gibt es sie ausnahmsweise mal tatsächlich. Dede hat 13 Jahre lang Topleistungen gezeigt. Hat gekonnt Einsatz, Laufbereitschaft und Disziplin mit brasilianischer Ballspielkunst verbunden. Keine Starallüren. Und als es dem Verein schlecht ging, der Bankrott drohte und er Angebote aus dem Ausland bekam ist er geblieben. Und man nimmt es ihm ab, wenn er sagt, dass er den Verein und die Fans mag. Und umgekehrt ist es genau so. Das wird noch ein langer Abschied!
Sonntag, 13. März 2011
Niederlagen sind gräßlich
Es mag Anhängern anderer Vereine etwas abstrus vorkommen. Doch nach diesem Wochende muss ich feststellen: Niederlagen fühlen sich gräßlich an. Ich möchte mich gar nicht daran gewöhnen müssen. Zum Spiel in Hoffenheim kann ich nicht viel sagen. Die paar Fernsehausschnitte haben aber gezeigt, dass die Hopp-Angestellten mehr Chancen hatte als die BVB-Gegner zuletzt. Jetzt kommt Mainz, die auswärts stärker sind als zu Hause, wie man heute gegen Leverkusen leider gesehen hat. Dann gehts zum HSV, dann kommt Hannover. Das sind alles keine Selbstläufer. Die Meisterschaft könnte nochmals eng werden, was ich natürlich nicht hoffe. Wie dem auch sei, die noch verfügbaren Karten gegen Eintracht Frankfurt am letzten Spieltag werden vom BVB durch Los vergeben. Mit 200.000 Anfragen wird gerechnet.
Freitag, 4. März 2011
Jecke Köllner können BVB nicht stoppen
Normalerweise legt Borussia mit Spielbeginn los wie die Feuerwehr. Nicht so gegen die Köllner im Freitagsspiel der Bundesliga. Der FCK zog sich weit in die eigene Hälfte zurück, machten da durch geschickte Raumaufteilung, aggresives Spiel und ordentliche Laufbereitschaft die Räume eng, so dass Borussia nicht das gewohnte schnelle Passspiel durchsetzen konnte. Gleichwohl gab es auch in der ersten Spielhälfte Dortmunder Torchancen. Die Köllner verzichteten hingegen darauf in Richtung Weidenfeller zu marschieren. Der war nahezu arbeitslos und musste sich durch Gymnastik warm halten. Wieder einmal ließ der BVB trotz Überlegenheit seine Fans lange warten und man war schon geneigt auf die zweite Halbzeit zu hoffen. Da schlug es doch noch ein. Lewandowski war von Mitspielern in gut in Szene gesetzt worden und drosch den Ball plaziert mit einem Flachschuss in die Ecke. So wurde die eigene Mannschaft unter großem Jubel in die Pause geschickt.
Nach der Halbzeit spielte Borussia auf die Südtribüne zu. Die Köllner waren jetzt nur noch ein Sparringspartner. Angriff über Angriff rollte. Jetzt war Tempo im Dortmunder Spiel. Ein Tor wollte aber zunächst nicht fallen. Blöd, denn nach 10 Minuten war der Kölner Novakovic aussichtsreich vor Weidenfeller. Doch zum Glück lassen auch andere Mannschafte Torchancen aus. Dortmund spielte die Köllner schwindelig und sich selbst vermutlich auch. Rensing zeigte gute Paraden, gleichwohl hätte längst das 2:0 fallen müssen. Unglaublich welche Torchancen es gab. Aber der Ball wollte einfach nicht mehr ins Tor. Das Beste am Schluss waren die drei Punkte, denn solche Spiele sind ja in dieser Saison auch schon Unentschieden ausgegangen. Drei weitere Punkte in Richtung Meisterschaft. Die Köllner müssen an diesem Wochenende ihre Erfolgserlebnisse im Karnevall suchen. Und da sind sie ja bekanntlichermaßen meisterlich. >
Nach der Halbzeit spielte Borussia auf die Südtribüne zu. Die Köllner waren jetzt nur noch ein Sparringspartner. Angriff über Angriff rollte. Jetzt war Tempo im Dortmunder Spiel. Ein Tor wollte aber zunächst nicht fallen. Blöd, denn nach 10 Minuten war der Kölner Novakovic aussichtsreich vor Weidenfeller. Doch zum Glück lassen auch andere Mannschafte Torchancen aus. Dortmund spielte die Köllner schwindelig und sich selbst vermutlich auch. Rensing zeigte gute Paraden, gleichwohl hätte längst das 2:0 fallen müssen. Unglaublich welche Torchancen es gab. Aber der Ball wollte einfach nicht mehr ins Tor. Das Beste am Schluss waren die drei Punkte, denn solche Spiele sind ja in dieser Saison auch schon Unentschieden ausgegangen. Drei weitere Punkte in Richtung Meisterschaft. Die Köllner müssen an diesem Wochenende ihre Erfolgserlebnisse im Karnevall suchen. Und da sind sie ja bekanntlichermaßen meisterlich. >
Sonntag, 27. Februar 2011
Borussia haut die Bayern weg!
"Wir hauen die Bayern weg," hatte Kevin Großkreuz vor dem Spiel großmundig verkündet. Gut, dass Borussia bisher eine unglaublich gute Saison spielt und auch für die Bayern kein Kanonenfutter sein würde, war schon klar. Ich persönlich hatte mich vorher auf ein Unentschieden festgelegt, zumal mit Roman Weidenfeller unserer Torwart Nummer 1 verletzungsbedingt ausfiel. Als ich abends kurz vor sieben Uhr aus Duisburg von einer eigenen Sportveranstaltung nach Hause kam, stand es 1:2 für den BVB. Unglaublich. Was war denn da los? Dortmund hatte einen Blitzstat hingelegt. Lucas Barrios das 1:0 und Nuri Sahin in der 18. Minute das 2:1 erzielt, nachdem die Bayern zwischenzeitlich den Ausgleich erzielt hatten. Verfolgung eines Fußballspiels über Videotext. Im Radio gab es gelegentlich kurze Zwischentöne zum Spiel. Ich häte ja auch das Internet einschalten können. Aber wie gebannt dass ich vor der Flimmerkiste und zählte die Sekunden. Dann das 1:3 in der 60. Minute durch Mats Hummels. Irre, völlig irre! Das war es aber noch nicht. Verbleibende 30 Minuten wie eine gefühlte Ewigkeit. Nachspielzeit, noch weitere 3 Minuten. Der Radioreporter kommt nochmals zum Zuge:" Die Nachspielzeit eine gefühlte Bestrafung für die Bayern." Im Hintergrund Gesänge aus der Münchener Korruptionsschüssel: "Deutscher Meister wird nur der BVB!" Schlusspfiff, überschäumende Freude! Natürlich Abends zur späten Stunde im ZDF das Sportstudio eingeschaltet. Studiogast: Oliver Kahn. Man weiß gar nicht was schöner war: der Sieg und die 3 Punkte oder die langen Gesichter der Bayern. Interview nach dem Spiel mit Kevin Großkreuz, befragt zu seiner Prognose vor dem Spiel. "Da hatte ich ziemlich große Klappe," meinte er. "Aber niemand könne jetzt sagen, große Klappe und nichts dahinter", strahlte Kevin wie ein Honigkuchenpferd. Wer soll Borussia Dortmund jetzt noch stoppen? Jedes weitere Spiel ist jetzt wie ein Festtag!
Samstag, 19. Februar 2011
Besuch aus dem Freudenhaus

"Zieht den Bayern die Lederhosen aus!" So wurde die Mannschaft nach Spielende vor der Südtribüne begrüßt. 2 : 0 hatte Borussia gegen die Kiezkicker vom FC St Pauli gewonnen. Nur ein Pflichtsieg? Aber immerhin war St Pauli erfolgreich in die Rückrunde der Saison gestartet und hatte zuletzt das Stadtderby gegen den großen HSV gewonnen.
So wurde der "Kultclub", wie er sich gerne selbst sieht, von einer großen und lautstarken Anhängerschaft begleitet. Die St Pauli Fans boten aus meiner Sicht den besten Support einer Gästemannschaft in Dortmund während der laufenden Saison, obwohl es für die Gäste in Dortmund keinen Blumentopf zu gewinnen gab.
Borussia machte wie gewohnt von Anfang an mächtig Dampf. Schon nach 90 Sekunden erfolgte der erste Schuss von Nuri Sahin aus aussichtsreicher Position. Es rollte Angriff über Angriff mit atemberaubenden Tempo und tollen Spielzügen. Was nicht fallen wollte war das Tor. Das kannte man doch schon? Pauli fand auf dem Spielfeld gar nicht statt. Fast schon hatte man sich abgefunden, das schlug dann doch noch Lucas Barrios, von Mitspielern bestens in Szene gesetzt zu. Endlich das erlösende 1:0!!! Ob jetzt der Knoten endlich geplatzt war? Nach der Halbzeit spielte der BVB ungewohnt auf die Nordtribühne. Pauli hatte die Platzwahl gewonnen und sich so eines vermeintlichen psychologischen Vorteils bedient. Half aber nichts. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit machte Borussia da weiter, wo sie vorher aufgehört hatten. Diesesmal dauerte es aber keine 5 Minuten, bis es im Hamburger Tor einschlug. 2:0 durch...? Das Tor wurde per Lautsprecherdurchsage erneut Lucas Barrios zugeschlagen. Es war aber ein Eigentor. Aber ein schönes. Jetzt wurde im Stadion gefeuert. Meisterschaftsgesänge donnerten durch das Stadion. Auf dem Spielfeld wurde es hingegen ruhiger. Der BVB hatte einen gang raus genommen, blieb aber absolut spielbestimmend. Die Hamburger brauchten nichts zustande. Das wenige was kam wurde hinten souverän abgeräumt. Insbesondere Santana, der für den gesperrten Subotic eingesetzt worden war, zeigte großen Einsatz. Er wurde mit Sprechchören gefeiert. Er war um keinen Deut schlechter als Subotic. Gortmunds Trainer Jürgen Klopp hat da die Qual der Wahl.
Wieder 3 Punkte und Bayern und Leverkusen können spielen wie sie wollen. Jetzt kommt es am kommenden Wochenende zum direkten Vergleich in München. Auch dort hat der BVB Chancen. Letztlich kommt es aber nur darauf an, ob der BVB aus den letzten 11 Spielen soviele Punkte holt, dass die anderen nicht mehr dran kommen. Mit jedem Sieg steigt die Zuversicht!
Das Bild zeigt den neu verlegten Rasen vor dem Spiel. "Spucken verboten," hatte es in einer Karrikatur dazu geheißen.
Mittwoch, 16. Februar 2011
Muss Draxler um acht ins Bett?
Der Schalker Jungprofi und Möchtegern-Schulabbrecher Julian Drachsler sorgt weiter für Schlagzeilen. Jetzt wird er wohl ein Fall für die Gewerbeaufsicht.
Nach dem Tor im Pokalspiel gegen Nürnberg wähnten die Blauen schon einen neuen Stern am Himmel. Doch jetzt ist die Frage zu klären, ob er als 17-Jähriger zu später Stunde überhaupt arbeiten durfte. Gestern in Valentia hat er ja wohl auch zu später Stunde gekickt. Nicht zu vergessen das Derby. Auch da lief Deraxler zu später Stunde auf. Muss das Derby wiederholt werden, weil da ein blauer Spieler unrechtmäßig eingesetzt wurde?
In Paragraf 14 des Jugendarbeitsschutzgesetzes ist eigentlich eindeutig formuliert: "Jugendliche dürfen nur in der Zeit von 6 bis 20 Uhr beschäftigt werden." Ausnahmen sind erlaubt: für Bäckereien und Konditoreien, für "mehrschichtige Betriebe", für das "Gaststätten- und Schaustellergewerbe" - Profisport wird nicht erwähnt. Jetzt könnte man sagen, dass die Gelsenkirchener Kicker ohnehin nur kleine Brötchen backen und dass Draxler somit unter die Ausnahme "Bäckerei" fallen würde.
Oder fällt ein Fußballspiel unter die Ausnahmeregelung für künstlerische Aufführungen des Paragrafen 14? Tatsächlich ist es Jugendlichen erlaubt, bei "Musikaufführungen, Theatervorstellungen und anderen Aufführungen (...) gestaltend mitzuwirken". Es spricht jedenfalls einiges dafür, dass es sich bei der Diskussion um Affentheater handelt!
Nach dem Tor im Pokalspiel gegen Nürnberg wähnten die Blauen schon einen neuen Stern am Himmel. Doch jetzt ist die Frage zu klären, ob er als 17-Jähriger zu später Stunde überhaupt arbeiten durfte. Gestern in Valentia hat er ja wohl auch zu später Stunde gekickt. Nicht zu vergessen das Derby. Auch da lief Deraxler zu später Stunde auf. Muss das Derby wiederholt werden, weil da ein blauer Spieler unrechtmäßig eingesetzt wurde?
In Paragraf 14 des Jugendarbeitsschutzgesetzes ist eigentlich eindeutig formuliert: "Jugendliche dürfen nur in der Zeit von 6 bis 20 Uhr beschäftigt werden." Ausnahmen sind erlaubt: für Bäckereien und Konditoreien, für "mehrschichtige Betriebe", für das "Gaststätten- und Schaustellergewerbe" - Profisport wird nicht erwähnt. Jetzt könnte man sagen, dass die Gelsenkirchener Kicker ohnehin nur kleine Brötchen backen und dass Draxler somit unter die Ausnahme "Bäckerei" fallen würde.
Oder fällt ein Fußballspiel unter die Ausnahmeregelung für künstlerische Aufführungen des Paragrafen 14? Tatsächlich ist es Jugendlichen erlaubt, bei "Musikaufführungen, Theatervorstellungen und anderen Aufführungen (...) gestaltend mitzuwirken". Es spricht jedenfalls einiges dafür, dass es sich bei der Diskussion um Affentheater handelt!
Samstag, 5. Februar 2011
Das blauweiße Auge vom Derby
Selten hätte man aus Borussen Sicht mehr an einem Derbysieg glauben können als diesesmal. 11 Tabellplätze vor den Gelsenkirchenern und doppelt soviele Punkte, nämlich 50 gegenüber 25. Aber, wie sagt man so schön, das Derby hat seine eigenen Gesetze. Trotzdem war die Stimmung bei den BVB-Fans vor dem Spiel zuversichtlich und fast schon fröhlich. Sprechchöre und Gesänge machten gleich deutlich, wer heute ein Heimspiel hat.
Die Dortmunder Mannschaft begann das Spiel mit atemberaubendem Tempo, Spielkombinationen vom Feinsten und einer totalen Feldüberlegenheit. Waren die Blauen dann doch mal im Ballbesitz, dann wurde ihnen dermaßen massiv zugesetzt, dass sie ganz schnell den Ball auch wieder hergeben mussten. Die Dortmunder Überlegenheit war beinahe schon unfassbar. Die Gelsenkirchener wurden im wahrsten Sinne des Wortes schwindlig gespielt. Borussia spielte sich zahlreiche glasklare Chancen heraus. Der Schalker Keeper machte nicht nur ein fehlerfreies Spiel; die Dortmunder Angriffe fehlte die finale Präzision und Durchschlagskraft. Irgendwie wollten sie es vielleicht zu schön machen oder hatten Angst vor der eigenen Courage. Die Kräfteverhältnisse änderten sich in der ersten Halbzeit kaum. In der Pause konnte man allenfalls ein dickes Fragezeichen dahinter machen, ob Borussia dieses irrwitzige Tempo beibehalten konnte. Man hatte ja den Eindruck, dass die Schwarzgelben doppelz soviel liefen wie die Blauweißen. Es war, als wollte Borussia den Gegner geradezu verschlingen.
In der Pause dürfte Schalketrainer Magath seinen Kickern aber wohl mitgeteilt haben, dass sie ruhig auch etwas mehr laufen dürften. Dortmund blieb zwar weiter dominant, aber das Spiel verlagerte sich mehr ins neutrale Mittelfeld. Die Schalker kammen weiterhin selten in die Dortmunder Hälfte; auch in der Abwehr stand der BVB deutlich besser als die Gelsenkirchner. Auch in der zweiten Hälfte gab es guter Dortmunder Torraumszenen, aber nicht mehr so häufig und zwingend wie zuvor. Irgendwie hatte man den Eindruck, dass es mit dem Tor nichts werden würde, denn zuviele Chancen waren schon vertan. Weit forgeschritten in der zweiten Halbzeit gab es dann doch mal einen gefährlichen Vorstoss der Gelsenkirchener. Ein Dortmunder Spieler konnte den Ball gerade noch vor der Linie wegschlagen; Roman Weidenfeller war bereits geschlagen. Das wär was gewesen. Wirklichen Druck konnten die Schalker aber nicht aufbauen. Auf der anderen Seite vergab unsere Mannschaft auch die letzten guten Chancen und beraubten sich so um den verdienten Sieg.
Fazit:
Das Spiel zwar nicht gewonnen; aber die aus der Tabelle sichtbaren Kräfteverhältnisse wurden klar bestätig. Die Nummer 1 im Pott sind wir. Die Schalker hatten Glück und dürfen sich bei ihrem sehr guten Torwart bedanken. Sie wurden zwar über weite Phasen in Grund und Boden gespielt, sind dann aber mit einem blauweißen Auge wieder nach Hause gefahren.Trotz des Unentschiedens hat die Dortmunder Mannschaft nicht enttäuscht. Sie hat über weite Strecken überragend gespielt und wird bis zum Saisonende noch das ein oder andere Spiel gewinnen. Und dann wird mansehen, wohin das geführt hat.
"Feindberührungen" gab es praktisch nicht. Es ist immer gut, wenn man sehr frühzeitig im eigenen Stadion ist. Nach dem Spiel ist man von der Südtribüne schneller am Bahnhof als aus dem Gästeblock und kann so den Kontakt vermeiden. Erst am Busbahnhof in Recklinghausen versuchte ein versprengter Schalkefan zu pöbeln. Das Beste ist solche Leute zu ignorieren. Das hat auch in diesem Fall geholfen. "Diskussionen" führen eh zu nichts.
Die beiden kleinen Videos stammen vor dem Spie. Zum einen ist der "freundliche Empfang" für die einlaufenden Schalker festgehalten Zum anderen das Kultlied "You`ll never walk alone" von der Südtribüne.
Die Dortmunder Mannschaft begann das Spiel mit atemberaubendem Tempo, Spielkombinationen vom Feinsten und einer totalen Feldüberlegenheit. Waren die Blauen dann doch mal im Ballbesitz, dann wurde ihnen dermaßen massiv zugesetzt, dass sie ganz schnell den Ball auch wieder hergeben mussten. Die Dortmunder Überlegenheit war beinahe schon unfassbar. Die Gelsenkirchener wurden im wahrsten Sinne des Wortes schwindlig gespielt. Borussia spielte sich zahlreiche glasklare Chancen heraus. Der Schalker Keeper machte nicht nur ein fehlerfreies Spiel; die Dortmunder Angriffe fehlte die finale Präzision und Durchschlagskraft. Irgendwie wollten sie es vielleicht zu schön machen oder hatten Angst vor der eigenen Courage. Die Kräfteverhältnisse änderten sich in der ersten Halbzeit kaum. In der Pause konnte man allenfalls ein dickes Fragezeichen dahinter machen, ob Borussia dieses irrwitzige Tempo beibehalten konnte. Man hatte ja den Eindruck, dass die Schwarzgelben doppelz soviel liefen wie die Blauweißen. Es war, als wollte Borussia den Gegner geradezu verschlingen.
In der Pause dürfte Schalketrainer Magath seinen Kickern aber wohl mitgeteilt haben, dass sie ruhig auch etwas mehr laufen dürften. Dortmund blieb zwar weiter dominant, aber das Spiel verlagerte sich mehr ins neutrale Mittelfeld. Die Schalker kammen weiterhin selten in die Dortmunder Hälfte; auch in der Abwehr stand der BVB deutlich besser als die Gelsenkirchner. Auch in der zweiten Hälfte gab es guter Dortmunder Torraumszenen, aber nicht mehr so häufig und zwingend wie zuvor. Irgendwie hatte man den Eindruck, dass es mit dem Tor nichts werden würde, denn zuviele Chancen waren schon vertan. Weit forgeschritten in der zweiten Halbzeit gab es dann doch mal einen gefährlichen Vorstoss der Gelsenkirchener. Ein Dortmunder Spieler konnte den Ball gerade noch vor der Linie wegschlagen; Roman Weidenfeller war bereits geschlagen. Das wär was gewesen. Wirklichen Druck konnten die Schalker aber nicht aufbauen. Auf der anderen Seite vergab unsere Mannschaft auch die letzten guten Chancen und beraubten sich so um den verdienten Sieg.
Fazit:
Das Spiel zwar nicht gewonnen; aber die aus der Tabelle sichtbaren Kräfteverhältnisse wurden klar bestätig. Die Nummer 1 im Pott sind wir. Die Schalker hatten Glück und dürfen sich bei ihrem sehr guten Torwart bedanken. Sie wurden zwar über weite Phasen in Grund und Boden gespielt, sind dann aber mit einem blauweißen Auge wieder nach Hause gefahren.Trotz des Unentschiedens hat die Dortmunder Mannschaft nicht enttäuscht. Sie hat über weite Strecken überragend gespielt und wird bis zum Saisonende noch das ein oder andere Spiel gewinnen. Und dann wird mansehen, wohin das geführt hat.
"Feindberührungen" gab es praktisch nicht. Es ist immer gut, wenn man sehr frühzeitig im eigenen Stadion ist. Nach dem Spiel ist man von der Südtribüne schneller am Bahnhof als aus dem Gästeblock und kann so den Kontakt vermeiden. Erst am Busbahnhof in Recklinghausen versuchte ein versprengter Schalkefan zu pöbeln. Das Beste ist solche Leute zu ignorieren. Das hat auch in diesem Fall geholfen. "Diskussionen" führen eh zu nichts.
Die beiden kleinen Videos stammen vor dem Spie. Zum einen ist der "freundliche Empfang" für die einlaufenden Schalker festgehalten Zum anderen das Kultlied "You`ll never walk alone" von der Südtribüne.
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