Samstag, 30. April 2011

BVB: Deutscher Fußballmeister 2011

Orkanartiger Jubelstürme, überschäumende Freude, unbeschreibliche Glücksmomente. Wer will das in Worte fassen, wenn der eigene Verein Fußballmeister ist? Man muss dabei gewesen sein. Man muss die Spiele dieser Saison gesehen haben, um die Leistung dieser jungen Mannschaft halbwegs zu begreifen. Und die Freude potentiert sich, wenn man die letzten 15 Jahre des BVB im Stadion miterlebt hat. Der Gipfel im europäischen Fußball 1997, gegen Juventus Turin in München, dann sogar der Weltpokal. 2001/2002 wieder die Deutsche Meisterschaft mit dem "Endspiel" am letzten Spieltag gegen Werder Bremen. Koller und Everthon erzielten die Dortmunder Tore. Dann der tiefe Fall in den Jahren darauf. Fast die finanzielle Pleite und das Aus.

Niemand den man ernst nimmt hätte am Anfang der Saison den jetzigen Erfolg vorhergesagt. Dann zog der BVB der Konkurrenz auf und davon, spielte einen großen Punktevorsprung heraus. Der war in den letzten Spieltagen zusammengescholzen. Die Spannung und der Druck waren gestiegen. Das jetzt noch verspielen und wir wären die Lachnummer der Nation gewesen.

Das Spiel gestern gegen Nürnberg, die bis zur BVB-Führung stark aufspielten, teilweise den größeren Spielanteil hatten. Barrios und Lewandowski schossen Dortmund die Halbzeitführung heraus. Das Stadion brodelte und kochte. In Köln stand es gegen Leverkusen zur Halbzeit noch unentschieden, das wäre es doch schon. Als die die Kölner in Führung gingen, sprach sich das im Dortmunder Stadion mit rasender Geschwindigkeit herum. Dann die bestätigende Lautsprecherdurchsage. Jetzt gab es auf den Rängen fast kein Halten mehr. Kollektiver Wahnsinn, den man nicht beschreiben kann. Das 2:0 in Köln. Gibt es noch eine Steigerung zu Wahnsinn? Das Spiel gegen Nürnberg wurde auf den Rängen zur Randbegleitung. Der Schlusspfiff und die unendliche Jubelfeier.Mehr geht einfach nicht.

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