Dienstag, 12. April 2011

Kartenverlosung für das letzte Heimspiel des BVB

Laut BVB-Homepage gibt es 396.064 Kartenwünsche für das Saisonfinale gegen Frankfurt. Die Bestellaktion ist inzwischen abgeschlossen. Mit einem speziellen Softwareprogramm sollen jetzt Doppelbestellungen aussortiert werden. Tatsächlich haben viele Interessenten vermutlich Freunde und Bekannte aktiviert, um die Aussichten zu vergrößern,an die heiß begehrten Tickets zu bekommen. Es dürfte um knapp 20.000 "Restkarten" gehen. Mal sehen, was der Schwarzmarkt für Blüten treibt. Es gibt ja offensichtlich immer einige Spezialisten, die es schaffen an Karten zu kommen, um dann bei ebay Wucherpreise zu erzielen. Vor dem letzten Heimspiel bei der Meisterschaft 2002 wurden einzelne Karten für mehrere 100 Euro angeboten. In diesem Jahr dürften neue Rekordmarken erreicht werden. Bin ich froh, dass ich meine Dauerkarte habe, die auch für das letzte Heimspiel unverkäuflich ist!!!

Samstag, 9. April 2011

BVB in Hamburg gegen den HSV

29. Spieltag. Jetzt steigt die Spannung von Spieltag zu Spieltag. Und wenn ich auch nicht auswärts dabei sein kann, dann sitze ich doch jetzt am Computer und verfolge das Spiel im Internet über "netradio". Außerdem ist der Videotext im Fensehen eingeschaltet um auch die anderen Spielergebnisse akuell zu bekommen.

Wir tippen auf der Arbeit jeden Spieltag. In dieser Saison bin ich ein lausiger Tipper.

Hier meine Tipps für den 29. Spieltag:


HSV : BVB 1 : 1


Nürnberg : Bayern 1 : 2

Frankfurt : Bremen 1 : 3 ---Ergebnis: 1 : 1

Schalke : Wolfsburg 2 : 1

Hannover : Mainz 1 : 1

Freiburg : Hoffenheim 1 : 1

Gladbach : Köln 2 : 1

Stuttgart : K`lautern 2 : 1

Leverkusen : Pauli 3 : 0


5 Minuten noch, dann geht es los.

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16.13 Uhr 1:0 für HSV durch Elfmeter; kurz vor der Halbzeit, Mist. Gleich danach noch eine dicke Chance für Hamburg.

Noch vor der Pause eine Chance für den BVB nach Vorarbeit durch Mario Götze.

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In der 60. Minute kommt Kuba für Lewandowski; vom Spielverlauf hat der BVB wohl Chancen; aber bisher eben kein Tor. Man hört im Hintergrund der Berichterstattung überwiegend BVB-Fans.
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64. Spielminute: Pfosten durch Pystczek: Sch...ade!

Jetzt auch noch Latte, 75 Minute, nochmals Sch...ade!

HSV in den letzten 12 Minuten nur noch zu Zehnt!

Das Spiel plätschert vor sich hin - die Zeit läuft uns davon. Das hört sich nicht gut an.
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Nachspielzeit noch 3 Minuten.


Toooor!!!!"!"

1 : 1 Schluss!

Ein Punkt in Hamburg, ist vielleicht gar nicht so schlecht.

Leverkusen wird am Sonntag gegen St. Pauli gewinnen. Dann sind es noch 5 Punkte Vorsprung. Das kostet noch Nerven!!!

Samstag, 2. April 2011

Ole Dede


Nach dem vereitelten Sprengstoffanschlag auf das Stadion oder auf das Umfeld, wurde dann am Samstag vor ausverkaufter Hütte mit mehr als 80.000 Zuschauern doch noch Fußball gespielt. 14 Tage waren seit dem Frustspiel gegen Mainz vergangen. Der BVB hatte da wirklich nicht geglänzt. Und irgendwie ist man ja auch schon verwöhnt durch viele sehr gute Spiele. Die Stimmung auf der Südtribüne war mit Spielbeginn endlich mal wieder super, so als ob alle begriffen hätten, dass man noch einmal richtig Gas geben musste. Von Anfang an gab es leidenschaftliche Unterstützung für die Mannschaft. Der Tabellendritter aus Hannover war kein Kanonenfutter. Nur mühsam erarbeitete sich der BVB eine leichte Überlegenheit. Eine echte Dominanz war das aber eher nicht. Es gab einige Torchancen in Hälfte eins. Die beste vergab Barrios freistehend. Unfassbar! Hannover war nicht schlecht, aber nicht wirklich gefährlich, jedenfalls aus der Sicht von der Südtribüne.

Die zweite Halbzeit sollte turbulent werden. Schock gleich zu Beginn. Hannover erzielt gleich zu Beginn das überraschende 0:1 vor der Südtribüne. Die Niedersachsen konnten vor dem Dortmunder Tor ungehindert kombinieren und aus kürzester Entfernung schlug der Ball ins Netz ein. Mitten ins Herz der BVB Fans. Die Dortmunder Abwehr sah da sehr schlecht aus. Auweia! Und was jetzt folgte nennt man wohl einen günstigen Spielverlauf. Nur kurz nach dem Rückstand erfolgte nämlich der Ausgleich durch Mario Götze. Der setzte sich gegen mehrere Gegenspieler technisch gekonnt durch. Dem Frust folgte jetzt unbeschreiblicher Jubel beim Dortmunder Anhang. Wer meinte, die Stimmung sei nicht mehr zu toppen, wurde nur wenige Minuten später eines Besseren belehrt. Lucas Barrios erzielte per Kopf die Führung. Ein Jubel wie ein Orkan, das Stadion erzitterte. Worte reichen nicht aus, man muss so etwas erlebt haben. Jetzt dominierte Dortmund. Hannover schien eingeschüchtert und spätestens als Lucas Barrios das 3:1 nachlegte, hatten sie sich ergeben. Nach dem Tor hielt es selbst Roman Weidenfeller nicht mehr in sein Tor. Er sprintete 100 Meter bis in den Straufraum vor der Nordtribüne um mitzufeiern. War das jetzt schön bis zum Abpfiff des Schiedsrichters. Aber zuvor machte Kevin Großkreuz nach einem Zuckerpass von Lucas Barrios das 4:1. "Wir sind alle Dortmunder Jungs", erschallte es von der Südtribüne und auch die Mädels sangen das jetzt mit.

Abpfiff und weiterfeiern. Im Mittelpunkt Leonardo Dede, der ja leider nur noch Ersatzspieler ist. Seitdem bekannt ist, dass er nach 13 Jahren den BVB verlässt, gibt es die nicht enden wollenden Sprechchöre "Ole Dede", vor dem Spiel mit dem Einlaufen der Mannschaft und nach dem Spiel erneut. Wahre Liebe im Profofussball? Hier gibt es sie ausnahmsweise mal tatsächlich. Dede hat 13 Jahre lang Topleistungen gezeigt. Hat gekonnt Einsatz, Laufbereitschaft und Disziplin mit brasilianischer Ballspielkunst verbunden. Keine Starallüren. Und als es dem Verein schlecht ging, der Bankrott drohte und er Angebote aus dem Ausland bekam ist er geblieben. Und man nimmt es ihm ab, wenn er sagt, dass er den Verein und die Fans mag. Und umgekehrt ist es genau so. Das wird noch ein langer Abschied!

Sonntag, 13. März 2011

Niederlagen sind gräßlich

Es mag Anhängern anderer Vereine etwas abstrus vorkommen. Doch nach diesem Wochende muss ich feststellen: Niederlagen fühlen sich gräßlich an. Ich möchte mich gar nicht daran gewöhnen müssen. Zum Spiel in Hoffenheim kann ich nicht viel sagen. Die paar Fernsehausschnitte haben aber gezeigt, dass die Hopp-Angestellten mehr Chancen hatte als die BVB-Gegner zuletzt. Jetzt kommt Mainz, die auswärts stärker sind als zu Hause, wie man heute gegen Leverkusen leider gesehen hat. Dann gehts zum HSV, dann kommt Hannover. Das sind alles keine Selbstläufer. Die Meisterschaft könnte nochmals eng werden, was ich natürlich nicht hoffe. Wie dem auch sei, die noch verfügbaren Karten gegen Eintracht Frankfurt am letzten Spieltag werden vom BVB durch Los vergeben. Mit 200.000 Anfragen wird gerechnet.

Freitag, 4. März 2011

Jecke Köllner können BVB nicht stoppen

Normalerweise legt Borussia mit Spielbeginn los wie die Feuerwehr. Nicht so gegen die Köllner im Freitagsspiel der Bundesliga. Der FCK zog sich weit in die eigene Hälfte zurück, machten da durch geschickte Raumaufteilung, aggresives Spiel und ordentliche Laufbereitschaft die Räume eng, so dass Borussia nicht das gewohnte schnelle Passspiel durchsetzen konnte. Gleichwohl gab es auch in der ersten Spielhälfte Dortmunder Torchancen. Die Köllner verzichteten hingegen darauf in Richtung Weidenfeller zu marschieren. Der war nahezu arbeitslos und musste sich durch Gymnastik warm halten. Wieder einmal ließ der BVB trotz Überlegenheit seine Fans lange warten und man war schon geneigt auf die zweite Halbzeit zu hoffen. Da schlug es doch noch ein. Lewandowski war von Mitspielern in gut in Szene gesetzt worden und drosch den Ball plaziert mit einem Flachschuss in die Ecke. So wurde die eigene Mannschaft unter großem Jubel in die Pause geschickt.

Nach der Halbzeit spielte Borussia auf die Südtribüne zu. Die Köllner waren jetzt nur noch ein Sparringspartner. Angriff über Angriff rollte. Jetzt war Tempo im Dortmunder Spiel. Ein Tor wollte aber zunächst nicht fallen. Blöd, denn nach 10 Minuten war der Kölner Novakovic aussichtsreich vor Weidenfeller. Doch zum Glück lassen auch andere Mannschafte Torchancen aus. Dortmund spielte die Köllner schwindelig und sich selbst vermutlich auch. Rensing zeigte gute Paraden, gleichwohl hätte längst das 2:0 fallen müssen. Unglaublich welche Torchancen es gab. Aber der Ball wollte einfach nicht mehr ins Tor. Das Beste am Schluss waren die drei Punkte, denn solche Spiele sind ja in dieser Saison auch schon Unentschieden ausgegangen. Drei weitere Punkte in Richtung Meisterschaft. Die Köllner müssen an diesem Wochenende ihre Erfolgserlebnisse im Karnevall suchen. Und da sind sie ja bekanntlichermaßen meisterlich. >

Sonntag, 27. Februar 2011

Borussia haut die Bayern weg!

"Wir hauen die Bayern weg," hatte Kevin Großkreuz vor dem Spiel großmundig verkündet. Gut, dass Borussia bisher eine unglaublich gute Saison spielt und auch für die Bayern kein Kanonenfutter sein würde, war schon klar. Ich persönlich hatte mich vorher auf ein Unentschieden festgelegt, zumal mit Roman Weidenfeller unserer Torwart Nummer 1 verletzungsbedingt ausfiel. Als ich abends kurz vor sieben Uhr aus Duisburg von einer eigenen Sportveranstaltung nach Hause kam, stand es 1:2 für den BVB. Unglaublich. Was war denn da los? Dortmund hatte einen Blitzstat hingelegt. Lucas Barrios das 1:0 und Nuri Sahin in der 18. Minute das 2:1 erzielt, nachdem die Bayern zwischenzeitlich den Ausgleich erzielt hatten. Verfolgung eines Fußballspiels über Videotext. Im Radio gab es gelegentlich kurze Zwischentöne zum Spiel. Ich häte ja auch das Internet einschalten können. Aber wie gebannt dass ich vor der Flimmerkiste und zählte die Sekunden. Dann das 1:3 in der 60. Minute durch Mats Hummels. Irre, völlig irre! Das war es aber noch nicht. Verbleibende 30 Minuten wie eine gefühlte Ewigkeit. Nachspielzeit, noch weitere 3 Minuten. Der Radioreporter kommt nochmals zum Zuge:" Die Nachspielzeit eine gefühlte Bestrafung für die Bayern." Im Hintergrund Gesänge aus der Münchener Korruptionsschüssel: "Deutscher Meister wird nur der BVB!" Schlusspfiff, überschäumende Freude! Natürlich Abends zur späten Stunde im ZDF das Sportstudio eingeschaltet. Studiogast: Oliver Kahn. Man weiß gar nicht was schöner war: der Sieg und die 3 Punkte oder die langen Gesichter der Bayern. Interview nach dem Spiel mit Kevin Großkreuz, befragt zu seiner Prognose vor dem Spiel. "Da hatte ich ziemlich große Klappe," meinte er. "Aber niemand könne jetzt sagen, große Klappe und nichts dahinter", strahlte Kevin wie ein Honigkuchenpferd. Wer soll Borussia Dortmund jetzt noch stoppen? Jedes weitere Spiel ist jetzt wie ein Festtag!

Samstag, 19. Februar 2011

Besuch aus dem Freudenhaus


"Zieht den Bayern die Lederhosen aus!" So wurde die Mannschaft nach Spielende vor der Südtribüne begrüßt. 2 : 0 hatte Borussia gegen die Kiezkicker vom FC St Pauli gewonnen. Nur ein Pflichtsieg? Aber immerhin war St Pauli erfolgreich in die Rückrunde der Saison gestartet und hatte zuletzt das Stadtderby gegen den großen HSV gewonnen.
So wurde der "Kultclub", wie er sich gerne selbst sieht, von einer großen und lautstarken Anhängerschaft begleitet. Die St Pauli Fans boten aus meiner Sicht den besten Support einer Gästemannschaft in Dortmund während der laufenden Saison, obwohl es für die Gäste in Dortmund keinen Blumentopf zu gewinnen gab.

Borussia machte wie gewohnt von Anfang an mächtig Dampf. Schon nach 90 Sekunden erfolgte der erste Schuss von Nuri Sahin aus aussichtsreicher Position. Es rollte Angriff über Angriff mit atemberaubenden Tempo und tollen Spielzügen. Was nicht fallen wollte war das Tor. Das kannte man doch schon? Pauli fand auf dem Spielfeld gar nicht statt. Fast schon hatte man sich abgefunden, das schlug dann doch noch Lucas Barrios, von Mitspielern bestens in Szene gesetzt zu. Endlich das erlösende 1:0!!! Ob jetzt der Knoten endlich geplatzt war? Nach der Halbzeit spielte der BVB ungewohnt auf die Nordtribühne. Pauli hatte die Platzwahl gewonnen und sich so eines vermeintlichen psychologischen Vorteils bedient. Half aber nichts. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit machte Borussia da weiter, wo sie vorher aufgehört hatten. Diesesmal dauerte es aber keine 5 Minuten, bis es im Hamburger Tor einschlug. 2:0 durch...? Das Tor wurde per Lautsprecherdurchsage erneut Lucas Barrios zugeschlagen. Es war aber ein Eigentor. Aber ein schönes. Jetzt wurde im Stadion gefeuert. Meisterschaftsgesänge donnerten durch das Stadion. Auf dem Spielfeld wurde es hingegen ruhiger. Der BVB hatte einen gang raus genommen, blieb aber absolut spielbestimmend. Die Hamburger brauchten nichts zustande. Das wenige was kam wurde hinten souverän abgeräumt. Insbesondere Santana, der für den gesperrten Subotic eingesetzt worden war, zeigte großen Einsatz. Er wurde mit Sprechchören gefeiert. Er war um keinen Deut schlechter als Subotic. Gortmunds Trainer Jürgen Klopp hat da die Qual der Wahl.

Wieder 3 Punkte und Bayern und Leverkusen können spielen wie sie wollen. Jetzt kommt es am kommenden Wochenende zum direkten Vergleich in München. Auch dort hat der BVB Chancen. Letztlich kommt es aber nur darauf an, ob der BVB aus den letzten 11 Spielen soviele Punkte holt, dass die anderen nicht mehr dran kommen. Mit jedem Sieg steigt die Zuversicht!

Das Bild zeigt den neu verlegten Rasen vor dem Spiel. "Spucken verboten," hatte es in einer Karrikatur dazu geheißen.