Der Schalker Jungprofi und Möchtegern-Schulabbrecher Julian Drachsler sorgt weiter für Schlagzeilen. Jetzt wird er wohl ein Fall für die Gewerbeaufsicht.
Nach dem Tor im Pokalspiel gegen Nürnberg wähnten die Blauen schon einen neuen Stern am Himmel. Doch jetzt ist die Frage zu klären, ob er als 17-Jähriger zu später Stunde überhaupt arbeiten durfte. Gestern in Valentia hat er ja wohl auch zu später Stunde gekickt. Nicht zu vergessen das Derby. Auch da lief Deraxler zu später Stunde auf. Muss das Derby wiederholt werden, weil da ein blauer Spieler unrechtmäßig eingesetzt wurde?
In Paragraf 14 des Jugendarbeitsschutzgesetzes ist eigentlich eindeutig formuliert: "Jugendliche dürfen nur in der Zeit von 6 bis 20 Uhr beschäftigt werden." Ausnahmen sind erlaubt: für Bäckereien und Konditoreien, für "mehrschichtige Betriebe", für das "Gaststätten- und Schaustellergewerbe" - Profisport wird nicht erwähnt. Jetzt könnte man sagen, dass die Gelsenkirchener Kicker ohnehin nur kleine Brötchen backen und dass Draxler somit unter die Ausnahme "Bäckerei" fallen würde.
Oder fällt ein Fußballspiel unter die Ausnahmeregelung für künstlerische Aufführungen des Paragrafen 14? Tatsächlich ist es Jugendlichen erlaubt, bei "Musikaufführungen, Theatervorstellungen und anderen Aufführungen (...) gestaltend mitzuwirken". Es spricht jedenfalls einiges dafür, dass es sich bei der Diskussion um Affentheater handelt!
Mittwoch, 16. Februar 2011
Samstag, 5. Februar 2011
Das blauweiße Auge vom Derby
Selten hätte man aus Borussen Sicht mehr an einem Derbysieg glauben können als diesesmal. 11 Tabellplätze vor den Gelsenkirchenern und doppelt soviele Punkte, nämlich 50 gegenüber 25. Aber, wie sagt man so schön, das Derby hat seine eigenen Gesetze. Trotzdem war die Stimmung bei den BVB-Fans vor dem Spiel zuversichtlich und fast schon fröhlich. Sprechchöre und Gesänge machten gleich deutlich, wer heute ein Heimspiel hat.
Die Dortmunder Mannschaft begann das Spiel mit atemberaubendem Tempo, Spielkombinationen vom Feinsten und einer totalen Feldüberlegenheit. Waren die Blauen dann doch mal im Ballbesitz, dann wurde ihnen dermaßen massiv zugesetzt, dass sie ganz schnell den Ball auch wieder hergeben mussten. Die Dortmunder Überlegenheit war beinahe schon unfassbar. Die Gelsenkirchener wurden im wahrsten Sinne des Wortes schwindlig gespielt. Borussia spielte sich zahlreiche glasklare Chancen heraus. Der Schalker Keeper machte nicht nur ein fehlerfreies Spiel; die Dortmunder Angriffe fehlte die finale Präzision und Durchschlagskraft. Irgendwie wollten sie es vielleicht zu schön machen oder hatten Angst vor der eigenen Courage. Die Kräfteverhältnisse änderten sich in der ersten Halbzeit kaum. In der Pause konnte man allenfalls ein dickes Fragezeichen dahinter machen, ob Borussia dieses irrwitzige Tempo beibehalten konnte. Man hatte ja den Eindruck, dass die Schwarzgelben doppelz soviel liefen wie die Blauweißen. Es war, als wollte Borussia den Gegner geradezu verschlingen.
In der Pause dürfte Schalketrainer Magath seinen Kickern aber wohl mitgeteilt haben, dass sie ruhig auch etwas mehr laufen dürften. Dortmund blieb zwar weiter dominant, aber das Spiel verlagerte sich mehr ins neutrale Mittelfeld. Die Schalker kammen weiterhin selten in die Dortmunder Hälfte; auch in der Abwehr stand der BVB deutlich besser als die Gelsenkirchner. Auch in der zweiten Hälfte gab es guter Dortmunder Torraumszenen, aber nicht mehr so häufig und zwingend wie zuvor. Irgendwie hatte man den Eindruck, dass es mit dem Tor nichts werden würde, denn zuviele Chancen waren schon vertan. Weit forgeschritten in der zweiten Halbzeit gab es dann doch mal einen gefährlichen Vorstoss der Gelsenkirchener. Ein Dortmunder Spieler konnte den Ball gerade noch vor der Linie wegschlagen; Roman Weidenfeller war bereits geschlagen. Das wär was gewesen. Wirklichen Druck konnten die Schalker aber nicht aufbauen. Auf der anderen Seite vergab unsere Mannschaft auch die letzten guten Chancen und beraubten sich so um den verdienten Sieg.
Fazit:
Das Spiel zwar nicht gewonnen; aber die aus der Tabelle sichtbaren Kräfteverhältnisse wurden klar bestätig. Die Nummer 1 im Pott sind wir. Die Schalker hatten Glück und dürfen sich bei ihrem sehr guten Torwart bedanken. Sie wurden zwar über weite Phasen in Grund und Boden gespielt, sind dann aber mit einem blauweißen Auge wieder nach Hause gefahren.Trotz des Unentschiedens hat die Dortmunder Mannschaft nicht enttäuscht. Sie hat über weite Strecken überragend gespielt und wird bis zum Saisonende noch das ein oder andere Spiel gewinnen. Und dann wird mansehen, wohin das geführt hat.
"Feindberührungen" gab es praktisch nicht. Es ist immer gut, wenn man sehr frühzeitig im eigenen Stadion ist. Nach dem Spiel ist man von der Südtribüne schneller am Bahnhof als aus dem Gästeblock und kann so den Kontakt vermeiden. Erst am Busbahnhof in Recklinghausen versuchte ein versprengter Schalkefan zu pöbeln. Das Beste ist solche Leute zu ignorieren. Das hat auch in diesem Fall geholfen. "Diskussionen" führen eh zu nichts.
Die beiden kleinen Videos stammen vor dem Spie. Zum einen ist der "freundliche Empfang" für die einlaufenden Schalker festgehalten Zum anderen das Kultlied "You`ll never walk alone" von der Südtribüne.
Die Dortmunder Mannschaft begann das Spiel mit atemberaubendem Tempo, Spielkombinationen vom Feinsten und einer totalen Feldüberlegenheit. Waren die Blauen dann doch mal im Ballbesitz, dann wurde ihnen dermaßen massiv zugesetzt, dass sie ganz schnell den Ball auch wieder hergeben mussten. Die Dortmunder Überlegenheit war beinahe schon unfassbar. Die Gelsenkirchener wurden im wahrsten Sinne des Wortes schwindlig gespielt. Borussia spielte sich zahlreiche glasklare Chancen heraus. Der Schalker Keeper machte nicht nur ein fehlerfreies Spiel; die Dortmunder Angriffe fehlte die finale Präzision und Durchschlagskraft. Irgendwie wollten sie es vielleicht zu schön machen oder hatten Angst vor der eigenen Courage. Die Kräfteverhältnisse änderten sich in der ersten Halbzeit kaum. In der Pause konnte man allenfalls ein dickes Fragezeichen dahinter machen, ob Borussia dieses irrwitzige Tempo beibehalten konnte. Man hatte ja den Eindruck, dass die Schwarzgelben doppelz soviel liefen wie die Blauweißen. Es war, als wollte Borussia den Gegner geradezu verschlingen.
In der Pause dürfte Schalketrainer Magath seinen Kickern aber wohl mitgeteilt haben, dass sie ruhig auch etwas mehr laufen dürften. Dortmund blieb zwar weiter dominant, aber das Spiel verlagerte sich mehr ins neutrale Mittelfeld. Die Schalker kammen weiterhin selten in die Dortmunder Hälfte; auch in der Abwehr stand der BVB deutlich besser als die Gelsenkirchner. Auch in der zweiten Hälfte gab es guter Dortmunder Torraumszenen, aber nicht mehr so häufig und zwingend wie zuvor. Irgendwie hatte man den Eindruck, dass es mit dem Tor nichts werden würde, denn zuviele Chancen waren schon vertan. Weit forgeschritten in der zweiten Halbzeit gab es dann doch mal einen gefährlichen Vorstoss der Gelsenkirchener. Ein Dortmunder Spieler konnte den Ball gerade noch vor der Linie wegschlagen; Roman Weidenfeller war bereits geschlagen. Das wär was gewesen. Wirklichen Druck konnten die Schalker aber nicht aufbauen. Auf der anderen Seite vergab unsere Mannschaft auch die letzten guten Chancen und beraubten sich so um den verdienten Sieg.
Fazit:
Das Spiel zwar nicht gewonnen; aber die aus der Tabelle sichtbaren Kräfteverhältnisse wurden klar bestätig. Die Nummer 1 im Pott sind wir. Die Schalker hatten Glück und dürfen sich bei ihrem sehr guten Torwart bedanken. Sie wurden zwar über weite Phasen in Grund und Boden gespielt, sind dann aber mit einem blauweißen Auge wieder nach Hause gefahren.Trotz des Unentschiedens hat die Dortmunder Mannschaft nicht enttäuscht. Sie hat über weite Strecken überragend gespielt und wird bis zum Saisonende noch das ein oder andere Spiel gewinnen. Und dann wird mansehen, wohin das geführt hat.
"Feindberührungen" gab es praktisch nicht. Es ist immer gut, wenn man sehr frühzeitig im eigenen Stadion ist. Nach dem Spiel ist man von der Südtribüne schneller am Bahnhof als aus dem Gästeblock und kann so den Kontakt vermeiden. Erst am Busbahnhof in Recklinghausen versuchte ein versprengter Schalkefan zu pöbeln. Das Beste ist solche Leute zu ignorieren. Das hat auch in diesem Fall geholfen. "Diskussionen" führen eh zu nichts.
Die beiden kleinen Videos stammen vor dem Spie. Zum einen ist der "freundliche Empfang" für die einlaufenden Schalker festgehalten Zum anderen das Kultlied "You`ll never walk alone" von der Südtribüne.
Dienstag, 14. Dezember 2010
Oh du fröhlicher BVB!

43 Punkte vor dem letzten Spiel der Bundesligahinrunde. Sieg gegen teilweise recht ordentlich spielende Bremer. Traditioneller Auftritt der "Sonnenkinder" beim letzten Heimspiel des Jahres. Meisterschaft? Den Augenblick genießen und zurück lehnen. Da die 6.000 Werder Fans eine schöne Choreografie präsentiert haben, ausnahmsweise mal ein Bild vom "Gegner".
Sonntag, 28. November 2010
Wer wir deutscher M.... ???
Wer wie ich seit über 15 Jahren auf der Südtribüne die Heimspiele von Borussia Dortmund verfolgt, reibt sich gelegentlich die Augen, muss sich vergewissern, dass es kein Traum ist. Der BVB ist nicht nur Spitzenreiter. Diese junge Mannschaft spielt Fußball, dass es Spaß macht zuzuschauen. Man freut sich auf die Spiele. So ist dann die Stimmung schon vor Spielbeginn auf der Südtribüne ausgelassen fröhlich, erwartungsfroh und ja auch mitreißend, so wie zuletzt gegen den HSV und Borussia Mönchengladbach.
Vor dem Hamburg-Spiel trat Nena auf und sang „unser“ Lied „Ich geh mit Dir wohin Du willst“. Klar, dass die Südtribüne voll mitmachte. Der Auftritt war ein Dank des Vereins an die Fans für die Unterstützung. Als danach You`ll never walk alone“ angestimmt wurde dachte ich, schöner kann es nicht mehr werden. Soviel Stimmung schon vor dem Spiel? Doch die Mannschaft sorgte für weiter Höhepunkte während des Spiels, auch wenn sich die Mannschaften in der ersten Halbzeit neutralisierten und Trraumszenen fast völlig fehlten. In der zweiten Halbzeit wurde der HSV an die Wand gespielt, das Spiel mit 2:0 gewonnen.
Und gestern gegen die „kleine“ Borussia aus Gladbach, hier auch liebevoll die „falsche“ Borussia genannt. Der BVB machte mächtig Tempo und es gab schöne Spielzüge, große Laufbereitschaft (wie immer) und man konnte keinen Zweifel haben, wer gewinnen würde. Bis die Gladbacher nach gut dreißig Minuten mit einem schönen Schuss von Reuss (?) in Führung gingen. Aber auf Grund der Erfahrungen der letzten Wochen blieb auf Dortmunder Seiter die Zuversicht, auch wenn in Folge die Spielanlage nicht mehr so zwingend war. Dass Neven Subotic in der Nachspielzeit mit einem Kopfball der Ausgleich gelang, war ein enorm günstiger Zeitpunkt. Die Gladbacher wurden damit verunsichert in die Halbzeitpause geschickt. Es dauerte nach Spielbeginn einige Minuten bis Borussia dem Gegner wieder ihr Spiel aufdrücken konnte. Danach vielen endlich zwangsläufig die Tore. Shinji Kakawa umkurvte nach einem Traumpass von Mario Götze Gladbachs guten Torwart und erzielte die Führung. Riesenjubel im Stadion. Schade nur, dass einige es lustig finden Bierbecher nach unten zu werfen. Ich bekam eine volle Ladung in den Nacken. Bei eisigen Temperaturen ein besonderes Vergnügen. Doch keine Zeit zu lamentieren. Borussia machte weiter Dampf. Kevin Großkreuz nach einem Zauberhackentrick von Lucas Barrios und dann noch Lucas selbst schossen das 4:1 heraus. Nicht, dass die Gladbacher keine Torchancen hatten. Zum einen zeigte Roman Weidenfeller in unserem Tor, dass er dem hohen Niveaue der Mannschaft entspricht. Und zum anderen war die kleine Borussia doch restlos überfordert.
Auf der Südtribüne wurden die Meisterschaftsgesänge angestimmt. Das ist doch auch nachvollziehbar. Ist aber gut, dass Spieler und Offizielle den Ball flach halten und das Wort von der „M... „ nicht in den Mund nehmen. Die Bayern haben sich stabilisiert und die 14 Punkte Rückstand sind ja deutlich weniger als der 24 Punkte-Rückstand der Truppe aus Gelsenkirchen.
Genießen wir die Situation; es gibt schließlich Schlimmeres.
Vor dem Hamburg-Spiel trat Nena auf und sang „unser“ Lied „Ich geh mit Dir wohin Du willst“. Klar, dass die Südtribüne voll mitmachte. Der Auftritt war ein Dank des Vereins an die Fans für die Unterstützung. Als danach You`ll never walk alone“ angestimmt wurde dachte ich, schöner kann es nicht mehr werden. Soviel Stimmung schon vor dem Spiel? Doch die Mannschaft sorgte für weiter Höhepunkte während des Spiels, auch wenn sich die Mannschaften in der ersten Halbzeit neutralisierten und Trraumszenen fast völlig fehlten. In der zweiten Halbzeit wurde der HSV an die Wand gespielt, das Spiel mit 2:0 gewonnen.
Und gestern gegen die „kleine“ Borussia aus Gladbach, hier auch liebevoll die „falsche“ Borussia genannt. Der BVB machte mächtig Tempo und es gab schöne Spielzüge, große Laufbereitschaft (wie immer) und man konnte keinen Zweifel haben, wer gewinnen würde. Bis die Gladbacher nach gut dreißig Minuten mit einem schönen Schuss von Reuss (?) in Führung gingen. Aber auf Grund der Erfahrungen der letzten Wochen blieb auf Dortmunder Seiter die Zuversicht, auch wenn in Folge die Spielanlage nicht mehr so zwingend war. Dass Neven Subotic in der Nachspielzeit mit einem Kopfball der Ausgleich gelang, war ein enorm günstiger Zeitpunkt. Die Gladbacher wurden damit verunsichert in die Halbzeitpause geschickt. Es dauerte nach Spielbeginn einige Minuten bis Borussia dem Gegner wieder ihr Spiel aufdrücken konnte. Danach vielen endlich zwangsläufig die Tore. Shinji Kakawa umkurvte nach einem Traumpass von Mario Götze Gladbachs guten Torwart und erzielte die Führung. Riesenjubel im Stadion. Schade nur, dass einige es lustig finden Bierbecher nach unten zu werfen. Ich bekam eine volle Ladung in den Nacken. Bei eisigen Temperaturen ein besonderes Vergnügen. Doch keine Zeit zu lamentieren. Borussia machte weiter Dampf. Kevin Großkreuz nach einem Zauberhackentrick von Lucas Barrios und dann noch Lucas selbst schossen das 4:1 heraus. Nicht, dass die Gladbacher keine Torchancen hatten. Zum einen zeigte Roman Weidenfeller in unserem Tor, dass er dem hohen Niveaue der Mannschaft entspricht. Und zum anderen war die kleine Borussia doch restlos überfordert.
Auf der Südtribüne wurden die Meisterschaftsgesänge angestimmt. Das ist doch auch nachvollziehbar. Ist aber gut, dass Spieler und Offizielle den Ball flach halten und das Wort von der „M... „ nicht in den Mund nehmen. Die Bayern haben sich stabilisiert und die 14 Punkte Rückstand sind ja deutlich weniger als der 24 Punkte-Rückstand der Truppe aus Gelsenkirchen.
Genießen wir die Situation; es gibt schließlich Schlimmeres.
Montag, 4. Oktober 2010
Auch die Bayern lassen die Punkte in Dortmund

Erst der Derbysieg! Jetzt das 2:0 gegen die Bayern. Es ist nicht ganz leicht auf dem Boden zu bleiben. Gut, dass erstmal 2 Wochen Länderspielpause undf danach ein Ausswärtsspiel in Köln ist. Es ist ja zig Mal im Fernsehen gelaufen und die Zeitungen haben auch berichtet. Also, ganz kurz. In der Halbzeit haben die Münchner das Spiel klar dominiert. Das O:0 zur Halbzeit war überaus glücklich. Doch mit der zweiten Halbzeit drehten sich die Kräfteverhältnisse vollends. Der BVB zerstörte das Bayernspiel schon in Ansätzen und es rollte Angriff über Angriff. Und Lucas machte früh das 1:0. Es folgte der Freistoß zum 2:0 durch Nuri Sahin, ein Tor mit Ansage. Die Südtribüne tobte schon vor der Ausführung. Und danach war vielleicht was los. Selbst die Leute von den teuren Sitzplätzen feierten jetzt mit. Der "Tempel" bebte und Nenas "Ich geh mit dir wohin du willst" (Leuchtturm)wurde von dem größten und lautesten Chor präsentiert.
Nach dem Schlusspfiff wurde die Mannschaft minutenlang frenetisch gefeiert. Die Bayernbosse mit Uli Hoeness liefen an der Mittellinie über den Platz und wurden mit einem freundlichen "Aufwiedersehen" verabschiedet. Nur Dortmunds Trainer Jürgen Klopp ließ sich nicht sehen. Doch nach 20 minütiger unüberhörbaren Aufforderungen von der Südtribüne kam er endlich doch und feierte mit den Fans den Sieg über den beliebten Rekordmeister aus dem Süden Deutschlands. Nee was ist das schön!
Mittwoch, 22. September 2010
5 : 0 gegen arme "Teufel"
Nach dem 1:3-Erfolg im Derby war die Stimmung schon vor dem Spiel gegen Kaiserslautern bestens. Man vermochte gar nicht zu glauben, dass der Jubel beim Einlaufen der Mannschaft vor dem Spiel noch zu toppen sein würde. Doch genau das passierte bei diesem Fußballfest in Dortmund. Es begann etwas holprig gegen die "Teufel" vom Betzeberg, die mit viel Einsatz starteten. Doch bald schon übernahm Borussia das Kommando. Das 1:0 von Lucas Barrios nach einer halben Stunde war die logische Folge. Und nachdem nur wenig später Großkreutz das 2:0 besorgte, waren die Kräfteverhältnisse auf dem Platz klar gestellt. Die zweite Halbzeit brachte dann noch eine Steigerung. Spielkultur, technische Finessen und eine unglaubliche Laufbereitschaft der Borussia versetzte die eigenen Anhänger in einen Freudentaumel. Hummels, Lewandowski und wieder Barrios sorgten für das 5:0. Lautern hatte dem nichts entgegen zu setzen. Lieblingsspieler der Massen war der Derbyheld Kagawa, der mit Gesängen überschüttet wurde. Brav verabschiedete sich der Japaner nach dem Spiel mit einer Verbeugung. Ein wunderschöner Abschluss eines Fußballfestes.
Sonntag, 19. September 2010
DERBYSIEGER
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