Freitag, 14. Mai 2010

BVB-Familientag







Nach der Saison veranstaltet der BVB traditionsgemäß einen Familientag. Die Spieler geben Autogramme, auf einer großen Bühne gibt es Livemusik und Smalltalk, des Weiteren jede Menge Spielattraktionen für die Kinder. Und es gibt eine große Tombola, die zudem einen guten Zweck unterstützt. Da ich kein Autogrammjäger ( siehe den Fall Metzelder) und auch kein Fan von Volksfesten bin, gehe ich solchen Vergnügungen eher aus dem Weg. Dieses Mal mußte ich aber als Ersatz für die Enkelkinder herhalten, die sich eine Erkältung eingefangen hatten. Der Park hat ja auch für sich seinen Reiz. Immerhin zeigte der Andrang an diesem Tag, dass es für solche Veranstaltungen ein Publikum gibt.
Die Tombola: fünfundvierzig minütiges Anstehen; wohl dem, der nicht nur drei Kleingewinne (=Trinkpäckchen) abholen wollte. Immerhin: Eintrittskarten, Schirm, großes Mannschaftsposter (hängt schon in meinem Büro) und diverses Kleinzeug waren der Lohn für`s Anstehen. Und die Gewinnerin der New York-Reise hat direkt neben uns gestanden (knapp vorbei...).
Highlight war der Auftritt der Masnnschaft auf der großen Bühne. Das aus ener Entfernung von etwa 20 Metern. Wenn man an die Dimensionen im Stadion denkt, ist das schon recht Nahe. Jügen Klopp machte gekonnt den Moderator, so wie man ihn sonst aus dem Fernsehen kennt. Kevin Großkreuz und Mats Hummels betätigten sich als "Vorsänger". Immerhin!!! Jetzt ist erstmal Pause angesagt. Pokalendspiel und Championsleage-Finale werde ich mir noch anschauen. Die WM werde ich wohl nur auf Sparflamme verfolgen. Wer ist schon Jogi Löw?

Sonntag, 2. Mai 2010

Heulen müssen nur die Wölfe





Das letzte Heimspiel. Mit dem Saisonverlauf konnte man schon vorher zufrieden sein. Jetzt winkte noch der dritte Tabellenplatz. Dazu musste man aber gegen die "Wölfe" gewinnen. Borussia machte von Beginn viel Druck. Die Schwarzgelben zeigten riesige Laufbereitschaft, bestimmten das Spiel. Zwischendurch zeigten die Wolfsburger aber immer wieder, dass sie hervorragende Einzelspieler haben, die insbesondere in der Offensive spielentscheidende Zweikämpfe gewinnen können. Man darf sie nie aus den Augen lassen. Gleichwohl war der BVB spielüberlegend und erarbeitete sich gute Tormöglichkeiten. Nach gut einer halben Stunde pfiff der Schiedsrichter einen Elfmeter vor der Südtribüne. Nuri Sahin trat an. Doch weder plaziert noch hart genug geschossen. Wolfsburgs guter Torwart hatte keine großen Schwierigkeiten den Ball abzuwehren. So blieb es bis zur Halbzeit beim Null zu Null. Mit dem Spiel konnte man zufrieden sein. Mit dem Ergebnis nicht.
In der zweiten Halbzeit übernahm Wolfsburg das Kommando. Sie hatten riesige Torchancen. Weidenfeller konnte einige Male zeigen, dass er gut in Form ist. Schließlich kam es aber so, wie es kommen mußte. Wolfsburg machte das Eins zu Null. Verdient zu dieser Phase.
So würde es mit dem dritten Platz nichts, zumal Dortmunds Spieler dem hohen Laufaufwand in der ersten Halbzeit mehr und mehr Tribut zollen musste. Und in Gelsenkirchen führte Werder Bremen.
Jürgen Klopp wechselte aus. Neben Dede, Rangelow kam ein Spieler mit dem Namen ...???
Einige Minuten nach der Einwechselung war er dann jedem im Stadion bekannt: STIEPERMANN. Der Junge erzielte nämlich den Ausgleich für die Borussia. Jetzt raffte sich die Mannschaft nochmals auf, angetrieben durch die frenetischen Anfeuerungen des ganzen Stadions. Auf den Rängen brodelte und kochte es jetzt richtig. Die Dortmunder Mannschaft bekam endlich wieder Oberwasser. Letzlich reichte es nicht mehr. Mit dem Abpfiff sanken eine Reihe von Dortmunder Spielern auf den Rasen, wohl zu gleichen Teilen aus Erschöpfung und aus Enttäuschung. Doch jetzt zeigte sich, dass Dortmunds Anhänger doch eine ganz besondere Sorte sind. Prasselnder Applaus und Gesänge von der Süd zeigten der Mannschaft, dass sie durchaus etwas in dieser Saison erreicht hat und sich Respekt und Anerkennung verdient hat. Und so wurde im Stadion noch ausgiebig gemeinsam mit der Mannschaft gefeiert. Am Samstag geht`s noch zum letzten Spiel nach Freiburg. Doch im eigenen Stadion hieß es jetzt für 3 Monate Abschied nehmen.